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Sandstrände Westküste

DIE ANDERE ART URLAUB    “Können wenn man möchte, nicht müssen wenn man nicht will”   in AGUAS VERDES

Einige der schönsten Strände und Buchten an der Westküste Fuerteventuras

Korallenstrände bei Majanicho

Für Individualisten, Naturliebhaber und alle die den Massentourismus sowie überlaufene Strände eher meiden, bietet Fuerteventura genügend Alternativen.Die Westküste ist voller, teilweise fast unbekannter Buchten und Sandstränden, an denen Sie kaum oder nur sehr wenige Menschen finden werden.

Hier beginnen wir unsere Reise im Norden bei Majanicho, von wo aus wir Richtung Süden bis zu einem der schönsten Sandstrände der Welt, der Barlovento gehen werden.

Bis auf El Cotillo, Aguas Verdes und La Pared, ist die Westküste nicht Touristisch erschlossen, und bis auf wenige asphaltierte Zufahrtsstrassen kaum mit dem PKW zu erreichen. Wo Sie mit dem PKW hinkommen und wo sie einen Geländewagen benötigen, schreiben wir auf dieser Seite.

Majanicho erreichen Sie von Corralejo oder von El Cotillo aus mit dem Geländewagen, oder von Lajares aus mit dem PKW, bis zum Fischerdorf Majanicho, wo die Strasse endet. Ab hier kann man aber wunderbar spazieren gehen und mit dem Mountainbike, Quad oder Geländewagen fahren.

Zwischen Majanicho, wo es einige Buchten mit schneeweißem Korallensand gibt und El Cotillo, kommen Sie an unzähligen Sandbuchten vorbei, die umgeben von scharzen Lavafelsen und vorgelagerten Riffen sind.

Ab dem Leuchtturm von El Cotillo, werden Sie viele geschützte Buchten finden, die auch ideal für kleine Kinder zum Baden geeignet sind.

Seit ein paar Jahren hat die Inselverwaltung die Pisten zwischen Corraljeo und El Cotillo planiert, weshalb diese prinzipiell auch mit dem PKW befahrbar sind. Sollten Sie einen Leihwagen haben, ist es allerdings ratsam das Kleingedruckte zu lesen, da in der Regel das Fahren ausserhalb der asphaltierten Straßen ausdrücklich verboten wird.

Als neue Attraktion, fahren mehrmals täglich Touristen-Safaris und Quads im Verbund diese Pisten entlang. Im Sommer wird zwischen Corralejo und El Cotillo immer noch wild gecampt, aber wegen der ewigen Weite des Nordens, fällt dies alles kaum ins Gewicht.

Sandbuchten am Leuchtturm von El Cotillo
Buchten El Cotillo 3 DSCF1628

Links die selbe Bucht wie im Foto darüber, nur ein paar Stunden später bei Hochwasser.

Wenn Sie in El Cotillo, einem der wenigen echten Fischerdörfer der Insel sind, so können Sie eines der vielen Restaurants oder Bars besuchen. El Cotillo war bis vor kurzem vom Massentourismus verschont geblieben, und wurde eigentlich nur tagsüber und hauptsächlich von ausflugslustigen Urlaubern aus Corralejo heimgesucht, die kulinarische Alternativen zum All Inclusive Essen suchten. Dadurch wurde zeitweise jede Garage oder Bootsschuppen in eine Kneipe umgebaut. Wie überall, empfiehlt es sich immer erst einen Blick auf die Karte zu werfen, bevor man etwas bestellt. Auf warme Empfehlungen vom Kellner sollte prinzipiell immer die Frage nach dem Preis folgen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Der große Sandstrand von El Cotillo, direkt unterhalb des Wehrturms von El Cotillo, ist das Eldorado für Wassersportler aller Arten, je nach Wind und Wellengang.

Die Surfer bilden nach den Tagesausflüglern von Corralejo auch die zweitgrößte Besuchergruppe in El Cotillo, einem Fischerdorf, dass erst langsam mit neuen Hotels und Ferienanlagen größere Mengen an Urlaubern aufnimmt.

Bevor Sie sich mit dem Surfbrett das erste Mal in die Wellen stürzen, sollten Sie diese eine Weile beobachten, denn diese große Sandbucht wird an einigen Stellen von Felsriffen durchzogen. Wenn man die Felsen kennt, kann man problemlos Surfen, Windsurfen und Kiten.

Wie bei allen längeren Stränden, sollten Sie lediglich die Nord-Südströmung berücksichtigen, die hauptsächlich durch das zurücklaufende Wasser der vorher eingelaufenen Wellen erzeugt wird. Solange Sie im nördlichen Teil der Bucht bleiben, haben Sie damit kein Problem, wenn Sie etwas südlich wieder aussteigen.

Der große Sandstrand von El Cotillo
Playa de Jarubio unterhalb von Tindaya

Südlich von El Cotillo, folgen noch einige weitere Sandbuchten wie die Playa del Aguila, Playa de Esquinzo, Playa de la Mujer, usw. die aber je nach Wellengang und Gezeiten teilweise mit Vorsicht zu genießen sind. Auch benötigen Sie wieder einen Geländewagen und festes Schuhwerk, um diese teilweise über die Steilküste zu erreichen.

Die wunderschöne Sandbucht links, ist die Playa de Jarubio, die Sie mit einem Geländewagen, oder eigenem geländegängigen PKW bequem von Tindaya aus erreichen. (Die Strecke von El Cotillo oder von Los Molinos aus ist eine Qual für jeden Geländewagen und deren Besatzung, es sei denn Sie lieben kilometerlange ausgespülte Waschbrettpisten.)

Der breite Strand der Playa de Jarubio ermöglicht ein relativ sicheres Baden, solange Sie in der Mitte der Bucht bleiben und sich von den Felsen fern halten.

Bei ruhigem Meer, können Sie natürlich überall baden und um die Felsen schnorcheln. Beobachten Sie das Meer vorher aber unbedingt für eine Weile, denn scheinbar ruhiges Meer bedeutet nicht, dass in den nächsten Minuten doch ein paar größere Wellen vom Atlantik her eintreffen, denn der nächste Nachbar ist hier Amerika.

Landeinwärts gibt es einige kleinere Sanddünen, die nicht nur Windschutz, sondern vor allem viel Spass für die Kinder bieten. Wenn es im Winter genügend geregnet hat, läuft am südlichen Ende fast das ganze Jahr über ein kleiner Bach, der kurz vor dem Meer wieder im Sand versickert.

Playa Jarubio an der Westküste Fuerteventuras
Los Molinos

El Puertito de Los Molinos ist eine wunderschöne Piratenbucht, die erst Ende des letzten Jahrhunderts nach und nach, hauptsächlich von Lokalpolitikern und Gemeinderatsmitgliedern, mehr oder weniger legal bebaut wurde. Trotzdem, oder gerade deshalb ist dieses idyllische, typisch chaotische kanarische Fischerdörfchen einen Besuch wert. Bis auf ein paar Wintermonate, an denen die Bucht wie auf diesem Foto mit Kies gefüllt ist, erstreckt sich das restliche Jahr über ein riesiger Sandstrand über die gesamte Bucht. Es gibt auch mehere Kneipen im Dorf, aber welche wann geöffnet haben, wissen meist nicht einmal deren Wirte, kanarisch eben.

Erfahrene Surfer kommen hier fast das ganze Jahr über auf ihre Kosten, da sich die Welle ziemlich konstant am nördlichen Riff der Bucht bricht.In den Sommermonaten bei ruhiger See, sind die Felsenlandschaften nördlich der Bucht ein Paradies für Schnorchler und Taucher. In dieser Bucht sind auch der ein oder andere historische Seefahrer an Land gegangen, weshalb bis vor kurzem noch ein riesiger Anker vor der Bucht lag, der aber die meiste Zeit unter dem Sand vergraben liegt.

Los Molinos erreicht man über eine Asphaltstrasse von Tefia aus, Abzweig kurz vor dem Bauernmuseum.

Diese wunderschöne, fast unbekannte Sandbucht bei Aguas Verdes kennt kaum jemand, da man sie nur mit einem Geländewagen, oder zu Fuss von Aguas Verdes aus erreicht und dann die Felsküste hinuntersteigen muss, was den meisten Menschen zu anstrengend ist.

Stammgäste von Aguas Verdes genießen diese ruhige Sandbucht, die während der Sommermonate vollständig mit Sand gefüllt ist.

Weitere Fotos finden Sie unter “Die Sandbucht

Sandbucht bei Aguas Verdes
Der schwarze Strand von Ajuy

Ajuy ist für seinen schwarzen Sandstrand, die Höhlen, den Naturhafen sowie die Überreste des einzigen Kalk-Verladehafens an der Westküste der Insel bekannt. Da Sie Ajuy bequem über eine Asphaltstraße von Pajara aus erreichen können, und es im Dorf fast mehr Kneipen als Einwohner gibt, lohnt sich ein Ausflug hierher auf jeden Fall.

Nördlich, aber nur mit einem Geländewagen oder zu Fuß zu erreichen, liegt die Playa de Jurado oder Puerto de la Peña, eine große Kiesbucht mit einem gigantischem natürlichen Felstor. Sowohl Fotografen als aus Geologen könnten hier tagelang verweilen, da die Gegen umwerfend ist. Deshalb werden wir Ajuy eine eigene Seite widmen.

Neben El Cotillo, ist Ajuy das letzte richtige Fischerdorf an der Westküste Fuerteventuras. Die Fischbänke vor der Küste haben die Einwohner lange Jahre gut ernährt, solange bis man im Touismus mit weniger Arbeit und Risiko mehr Geld verdienen konnte.

Auch für Schnorchler und Taucher ist die Unterwasserlandschaft vor der Bucht ein Paradies.

Die Playa de Garcey verdankt ihre Bekanntheit der dort gestrandeten American Star, einem Luxusliner und Schwesterschiff der berühmten “SS United States”, die damals vor der Bucht strandete, als jene zum Umbau in ein schwimmendes Hotel in eine Werft geschleppt werden sollte und während eines Wintersturmes abriss.

Hier handelt es sich um zwei Sandbuchten, die durch einen Felsvorsprung getrennt sind.

Die Bucht erreichen Sie nur mit einem Geländewagen, entweder durch den Truppenübungsplatz solange keine Manöver stattfinden, oder durch einen Barranco, der nach jedem größeren Regen wieder unbefahrbar ist. Auch über die nördlich gelegene Playa de Solapa gibt es eine Zufahrt über eine ausgewaschene Piste.

Seit ein paar Jahren haben die Winterwellen auch die letzten Teile der American Star zerlegt und endgültig versenkt. Trotzdem findet man nach Winterstürmen noch immer vereinzelte Wrackteile am Strand.

 

American Star an der Playa de  Garcey
Playa de La Pared

Südwärts, nach verschiedenen weiteren Buchten wie z.B. der Playa de Amanay, Playa de Ugán und der Playa de las Hermosas, kommen die Playa de la Pared und die Playa del Viejo Rey. 

Beide Strände liegen an der Küste bei La Pared, wohin man auf der Asphaltstraße mit jedem Auto fahren kann. Nur das letzte Stück muss man zu Fuß gehen, da es keine direkte Zufahrt an diese Strände gibt.

In La Pared gibt es verschiedene Kneipen und sogar Einkaufsmöglichkeiten, und über den Istmo de la Pared, der engsten Stelle der Insel, erreicht man in ein paar Minuten mit dem Auto die Costa Calma an der Ostküste.

 

Die Playa del Viejo Rey ist nicht nur bei den Wellenreitern im Süden der Insel bekannt, und ein beliebtes Ziel für alle erfahrenen Surfer. Bei kleineren Wellen bieten sogar diverse Surfschulen Anfängern die Möglichkeit das Wellenreiten vor Ort zu lernen.

La Pared gehört neben El Cotillo und Aguas Verdes zu den einzigen drei touristisch erschlossenen Gebieten an der Westküste Fuerteventuras. An sonsten kommt man nur noch bei Los Molinos und Ajuy über asphaltierte Straßen mit dem PKW an die Westküste.

Playa del Viejo Rey bei La Pared
Die Barlovento im Süden von Fuerteventura

Die Barlovento, ein kilometerlanger paradiesischer und jungfräulicher Sandstrand, wie von einem anderen Planeten, an der Westküste der Península de Jandía, der Halbinsel von Jandía.

Hierher führt keine Asphaltstraße, und auch über die schlecht erhaltenen Schotterpisten dauert es eine Ewigkeit, bis man von Morro Jable auf halben Weg zum Leuchtturm, rechts Richtung Westen den Hang hinauffährt, um auf der anderen Seite dann wieder einen steilen Westhang entlang Richtung Cofete zu fahren.

Es ist es auf jeden Fall ratsam, mit einem Geländewagen zu fahren, auch wenn manche hartgesottene Fuerte-Fans die Strecke schon mit einem PKW geschafft haben. Denken Sie an das Kleingedruckte in Ihrem Leihwagenvertrag.

Unterhalb von der Siedlung Cofete, die hauptsächlich aus der berühmten Kneipte besteht, liegt der Friedhof, vor dem man mit dem Auto parken kann. Von hier aus, können Sie zu Fuß bis zur Villa Winter laufen, oder Ihren mehrstündigen Strandspaziergang starten.

Etwas nördlich kommen Sie beim Islote, einer kleinen Halbinsel, die Sie bei Ebbe zu Fuß erreichen können, vorbei.

Die Barlovento ist bekannt für ihre unendlich schönen, weiten und unberührten Sandstrände, aber auch für die Villa Winter, die durch das konsequente Kopieren und dazudichten der Reiseführer untereinander, zu einer fantasievollen, aber unrealistischen Legende herangereift ist. Inzwischen hat einer der Söhne des Bauherren, Herr Winter, die wirkliche Geschichte in einem Buch veröffentlicht.

Dass es keinen denkbar ungünstigeren Ort für U-Boote gibt als einen Sandstrand, und keinen unsichereren Ort als eine Villa an einem Hang direkt an der Küste und ohne Rückzugsgebiet, war schon immer klar, aber ein Reiseführer verkauft sich eben besser, wenn Fantasien über Goldschätze, unterirdische Tunnelsysteme und U-Boothäfen berichtet werden.

Die Ziegen an den Steilhängen überhalb der Barlovento scheint dies aber genausowenig gestört zu haben, wie die Schildkröten, die die Inselverwaltung mit großem Aufwand wieder versucht anzusiedeln, nachdem sie die Eier von den Kapverdischen Inseln eingeflogen und in einer eigens dafür eingerichteten Aufzuchtstation ausgebrütet haben.

Barlovento im Süden von Fuerteventura
Die Barlovento einer der schönsten Sandstrände Europas

Gerüchte hin oder her, die Barlovento würde bei einem Ranking aller europäischer Strände garantiert ganz oben abschneiden, und ist für jeden Fuerteventura Fan ein Muß, das man mindestens einmal gesehen haben muss.

Zu den Stränden an der Ostküste.